„Mocki“ muss Traum von Olympiastart in Rio begraben

24.06.2016 | Von val
„Mocki“ muss Traum von Olympiastart in Rio begraben
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„Mein Traum von Olympia in Rio ist vorbei!“, schrieb Sabrina „Mocki“ Mockenhaupt (LG Sieg) auf ihrer Facebookseite. Wegen einer drohenden Stressfraktur am Schambeinast im Beckenbereich muss die 35-jährige vielfache Deutsche Meisterin auf einen Start über 10.000 m bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam (Niederlande, vom 6. bis 10. Juli) verzichten.  Bei dieser Gelegenheit wollte sich die Siegerländerin für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (Brasilien,  vom12. bis 21. August) qualifizieren.  Das wird nun ein Traum bleiben.  Nun muss Sabrina „Mocki“ Mockenhaupt wieder einmal  –  wie schon so oft in der Vergangenheit – ein Alternativprogramm bestreiten. Aquajogging, Radfahren und jede Menge Athletiktraining werden nun für sechs Wochen im Mittelpunkt ihres Trainings stehen. Anschließend ist wieder an ein moderates Lauftraining zu denken. Erst im Februar hatte sich Sabrina Mockenhaupt nach einem kurz vor dem Jahreswechsel erlittenen Ermüdungsbruch wieder mit Topleistungen in Erinnerung gebracht. In Celle über 10.000 m  im Mai holte sie sich ebenso überlegen den DM-Titel wie zwei Wochen zuvor im Halbmarathon in Bad Liebenzell. Und nun dieser Rückschlag. Aber, wer die 35-Jährige kennt, der weiß genau, „Mocki“ wird gestärkt aus der Verletzungspause zurückkehren. Kein Gedanke an Rücktritt vom Leistungssport. Im Gegenteil: „Mocki“ hat ihre neuen Ziele schon ins Visier genommen:  Die WM 2017 und die EM 2018 in Berlin. (val)

 

Foto: Jörg Valentin: Sabrina Mockenhaupt an der Spitze des Frauenfeldes bei ihrem DM-Titel über 10.000 m in Celle.

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