Boston im Ohr

13.09.2016 | Von Matthias
Boston im Ohr
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Die schwedische Zubehörmarke Urbanista hat ihre aktuellen Kopfhörer überarbeitet. Mit „Boston” und „Rio” bringt Urbanista jetzt zwei der beliebtesten Modelle zusätzlich in der Version „Night Runner“ auf den Markt. Das Highlight der besonders auf Sportler ausgerichteten Earphones: Dank eines reflektierenden Kabels bleibt man auch im Dunkeln gut sichtbar.

Das schreibt der Hersteller

Die beiden Modelle sind Urbanistas erfolgreichste Sport-Ohrhörer und bieten laut Hersteller eine Kombination aus Funktionalität und Sicherheit. Während Rio traditionell per Kabel genutzt wird, verfügt Boston über eine Bluetooth-Schnittstelle, über die es sich einfach mit dem gewünschten Gerät verbinden lässt. Dank ihres robusten Designs sind beide Produkte gleichermaßen schweiß- und wasserabweisend. Und durch ihren einzigartigen Silikonflügel im GoFit™-Design sitzen sie auch bei härteren Sporteinheiten fest und sicher im Ohr.
Alle Urbanista Earphones sind mit Android, iOS und Windows kompatibel.

Verbale Beurteilung

Die Bluetooth-Verbindung baut sich schnell und unkompliziert auf (im Test mit einem iPhone 6S). Befindet sich das Smartphone auf der Vorderseite des Körpers, gibt es Aussetzer bei der Musikwiedergabe. Am Arm oder auf der Körperrückseite geht’s störungsfrei durch das Notenmeer.
Großes Augenmerk sollte man auf die Auswahl des gut passenden Ohrstücks legen (drei Größen im Lieferumfang). Der Halt beim Schwitzen ist ziemlich sensibel.
Die Musikwiedergabe ohne Sport ist ein wenig höhenlastig, was man durch den iTunes-Equalizer einfach ausgleichen kann. Beim Laufen kommt ein klarer Sound ins Ohr und die Umgebung bleibt akustisch minimal erhalten.
Eine an das Kabel anclipbare Klammer soll das Mittelteil mit der Elektronik an Kleidungsstücken festhalten. Das funktionierte beim getesteten Modell nicht. Das Kabel rutschte nach wenigen Augenblicken Bewegung aus dem Klammeroberteil und der Elektronikblock klopfte im Lauftakt auf den Nacken. Das Gewicht dieses Mittelteils sorgte dann auch dafür, dass die Ohrstöpsel quasi herausgezogen wurden. Hier muss für bewegungsintensive Sportarten deutlich nachgebessert werden.

Das Aufladen erfolgt unkompliziert über einen Mini-USB-Anschluss; innerhalb von 2 Stunden ist der Akku voll. Das Stand-by soll 100 Stunden reichen. Die Akkulaufzeit von 3,5 Stunden laut Datenblatt wurde im Training nie ausgereizt.

Die Preise liegen für den Boston Night Runner bei 69.99 EUR, das Kabelmodell Rio Night Runner bei 39.99 EUR.

Unser Testurteil: (4,5/10 )

Testzeitraum: August/September 2016. Test: M. Thiel. Fotos: Urbanista.

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