„Flow Body Movements“ hilft athletischer zu werden

13.10.2017 | Von val
„Flow Body Movements“ hilft athletischer zu werden
Im Wort
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Fit ist nicht gleich fit! Selbst wenn wir im Studio noch so viele Gewichte stemmen oder Runden auf der Aschebahn drehen können – eine Palme hochklettern können wir deshalb noch lange nicht. Außerdem verletzten sich viele von uns beim Sprint oder auf der Streckbank. Flow Body Movements hilft uns dabei, athletischer zu werden, ohne sich dabei den Rücken zu verreißen oder die Schulter auszukugeln. Das glaubt ihr nicht? Dann erfahrt mehr über die Hintergründe von Flow Body Movements im Interview mit dem Entwickler und Autor Björn Nussmüller.

 

Bora Bora… Warum gerade diese Insel? Was hat Sie so sehr daran fasziniert?

Björn Nussmüller: Die Umgrenzung der vorgelagerten kleinen Inseln ist einmalig und einfach wunderschön. Es gibt keine Insel im Pazifik, die Bora Bora ähnelt. Das hat mich so beeindruckt, dass jahrelang ich an diese eine Insel dachte. Irgendwann habe ich beschlossen, „Du plünderst einen Teil deines Ersparten…“

… und dann sind Sie einfach geflogen. Haben Sie auf der Insel etwas Spezielles erlebt?

Björn Nussmüller: Die Fitness der Einheimischen! Sie haben noch nie ein Fitnessstudio von innen gesehen oder in einem Fitnessmagazin geblättert und trotzdem: Trotzdem waren sie in allen, wirklich allen physischen Belangen wesentlich besser trainiert als die meisten in unseren Bereitengraden, die regelmäßig Sport treiben. Man kann schon sagen: Die zwei Wochen dort haben mein Meinung völlig verändert.IMG_3597 web

Leider ist jeder Urlaub viel zu schnell vorbei. Was war zurück in Österreich der Auslöser dafür, Flow Body Movements zu entwickeln?

Björn Nussmüller: Ich dachte mir: „Was die Einheimischen auf Bora Bora drauf haben, kann ich auch.“ (lacht). Im Ernst: Mir war wichtig, die bei uns fest gefahrenen Trainingsprinzipien, die meiner Meinung nach nicht effizient genug sind, über Bord zu werfen und ein komplett neues Trainingssystem zu entwickeln. Ich habe vorher schon viele Sportler gesehen, die sich trotz des regelmäßigen Trainings verletzten oder die Trainingsziele trotz Anstrengung nicht erreichten. Ich wollte diesen Teufelskreis mit dem Bora Bora-Effekt in Flow Body Movements durchbrechen.

Dann hat der Bora-Bora-Effekt Ihr Leben ganz schön verändert…?

Björn Nussmüller: Ja, absolut. Ich fühle mich nicht nur extrem fit, ich bin auch stressresistenter. Meinen Kunden geht es genauso. Für mich als Personal Trainer ist es einfach nur toll mitanzusehen, wie sich viele Leben durch Flow Body Movements zum Besseren entwickeln. Mein Ziel war es schon vor Bora Bora, einer der besten Personal Trainer zu werden und über den Tellerrand hinauszublicken.

Darauf können Sie wirklich stolz sein. Gibt es trotzdem den „einen Moment“, der Ihnen im Kopf geblieben ist und an den Sie sich immer gerne erinnern?

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Björn Nussmüller: Das für mich schönste Feedback, das ich je bekommen habe, war von einem 54-jährigen Klienten, der seit 25 Jahren keinen Sport mehr gemacht hat und unbedingt noch einmal in seinem Leben vor seinem nächsten Urlaub am Strand ein Sixpack bekommen wollte. Ich wettete mit ihm, dass ich es nicht nur hinbekommen würde, sondern auch noch in sehr kurzer Zeit. Ich gewann die Wette (lacht). Aus dem Urlaub schickte er mir ein Foto, auf dem seine Frau ihre Hände auf sein Sixpack gelegt hatte. Die Worten haben mich wirklich berührt: „Danke, Danke, Danke. Für was auch immer ich in Zukunft Ausreden haben werde, ich werde aufhören, diese ab jetzt zu glauben.“

Welche Vorteile hat es, nach Ihrer Methode zu trainieren – außer, dass man davon innerhalb kurzer Zeit ein Sixpack bekommt?

Björn Nussmüller: In erster Linie zielen die Übungen aus Flow Body Movements auf Verletzungsprävention und Umsetzbarkeit ab. Sprich, Sie können sich im Sport und Alltag so bewegen, wie Sie möchten, ohne dass Sie Angst haben müssen, nach einem Sprint Ihre Knie zu ruinieren, sich den Rücken zu verreißen oder sich nachdem Sie etwas Schweres angehoben haben oder nach einem Aufschlag die Schulter auszukugeln. Kurzum: Sie werden automatisch athletisch. Beim gängigen „Körpershaping“ hingegen werden Sie nicht zwangsläufig athletisch, kraftvoll, flexibel, explosiv, schnell und stabil sind. Sie sind dann vielleicht in bestimmten Übungen gut – aber das war es auch schon. (Das Interview führte Sarah Schmitz)

Fotos: privat / Meyer&Meyer Sportverlag

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