Siebzehn Jahre jung: EWE-Nordseelauf hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren

14.06.2018 | Von val
Siebzehn Jahre jung: EWE-Nordseelauf hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren
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Mit dem Motto „Mach nicht halt – lauf gegen Gewalt!“ setzen viele hundert Läufer ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit. Wenn sich endlose Läufermassen unter strahlend blauem Himmel durch ausgedehnte Dünenlandschaften schlängeln, sich hunderte von Ausdauersportler vor aufgewühlter See gegen steifen Ostwind stemmen und ein Lauf durchs Watt mit seinen knietiefen Prielen zur ultimativen Herausforderung wird, dann ist sie wieder gekommen, die atmosphärisch unvergleichliche Woche des Nordsee-Etappenlaufs.

Sieben Rennen zwischen acht und zwölf Kilometern haben die Läufer und Walker dann in acht Tagen zu bewältigen, teils unter brütend heißer Sonne, teils bei kräftigem Regen oder nordischem Wind. Um ein solches Programm bewältigen zu können, bedarf es nicht nur einer soliden Fitness, sondern auch großer Energie und festem Durchhaltewillen. Dies bringt das Klientel, das überwiegend aus Hobbyläufern besteht, mehrheitlich mit. Mehr noch: sie lieben diese sportliche Herausforderung, genießen die maritime Atmosphäre und das freundliche Miteinander der Läufer, Zuschauer und Organisatoren. Dieses Miteinander geht weit über das gemeinsame Laufen hinausgeht, meint eigentlich die komplett gemeinschaftlich verbrachten zehn Tage, denn man frühstückt zusammen, sitzt im Bus und auf der Fähre beieinander und verbringt die Stunden auf den Inseln und auf dem Festland – jeweils vor und nach den Läufen – zusammen. (Michael Schardt)

Mehr könnt Ihr zum Nordseelauf 2018 in der kommenden Ausgabe Eurer LAUFZEIT&CONDITION lesen.

Titel: Michael Schardt / Start zum Lauf auf dem „Dornröschen“ der Ostfriesischen Inseln auf Baltrum

Gute Stimmung am Seedeich am Starnd von Norddeich: Foto Jörg Valentin

Gute Stimmung am Seedeich am Starnd von Norddeich: Foto Jörg Valentin

Funktionales Training beim Laufseminar - Foto: Jörg Valentin

Funktionales Training beim Laufseminar Foto: Jörg Valentin

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