Wattenscheider Langstreckler in Frühform

27.02.2018 | Von val
Wattenscheider Langstreckler in Frühform
Allgemein
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Die männlichen Langstreckler des TV Wattenscheid konnten einmal mehr überzeugen: die Trainingsgruppe von Cheftrainer Tono Kirschbaum  hat im münsterländischen Vreden die Streckenrekorde pulverisiert. Vor dem anstehenden US-Höhentrainingslager in Flagstaff unterzogen sich die Wattenscheider Langstreckler einem letzten Formtest. Dabei konnten sie erwartungsgemäß nicht nur die ersten Plätze unter sich ausmachen, sondern auch die bestehenden Streckenrekorde knacken. Bei strahlendem Sonnenschein, aber ungemütlichen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und eisigem, böigen Wind überzeugte  Jan Hense über 5,2 km in 15:33,20 min. Platz Zwei ging an Jonas Beverungen in 16:16,10 min. Ebenfalls Sieg und Streckenrekord ging auf dieser Distanz bei den Frauen an Teamkollegin Janine Lins.

Höhepunkt der Veranstaltung war allerdings das 10-km Rennen. Gleich 3 Läufer konnten auf der amtlich vermessenen Strecke den bestehenden Rekord(31:54 min) verbessern. Dabei zeigte sich Amanal Petros trotz der widrigen Bedingungen in einer bestechenden Form. Der Wattenscheider Internatsbewohner und Trainingspartner von Hendrik Pfeiffer, der noch für den SV Brackwede startet, gewann den Wettbewerb in ausgezeichneten 29:29 min. Der 2. Platz ging an Pfeiffer in 29:54 min, der allerdings zu recht mit der Organisation haderte, da er auf der teilweise schlecht abgesperrten Strecke von einem PKW behindert wurde. Auf Rang 3 lief Julius Scherr mit neuer persönlicher Bestzeit 31:48 min ins Ziel. Insgesamt eine gelungener Formtest. “ Mehr war heute nicht drin“, resümierte Hendrik Pfeiffer. “Der Wind auf der Strecke war brutal. Ich hatte das Gefühl, ich laufe gegen eine Eiswand“.

Die EM-Chancen von Laura Hottenrott steigen! Die Langstrecklerin des TV Wattenscheid ist im spanischen Sevilla persönliche Bestleistung im Marathon gelaufen. Am Ende standen 2:32,58 h für Laura Hottenrott auf der Uhr – so schnell war der Wattenscheider Neuzugang noch nie. Am Ende bedeutete das Platz Acht in der internationalen Konkurrenz. Laura Hottenrott hatte die Reise nach Spanien eigens angetreten, um sich mit einer guten Marathon-Leistung für die Heim-Europameisterschaften in diesem Sommer zu empfehlen. (Ingo Knosowski)

Foto: Archiv: Matthias Behrens / Amanal Petros

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