Laufen bei Hitze – 7 Grundregeln für das Training im Sommer

08.05.2018 | Von Matthias
Laufen bei Hitze – 7 Grundregeln für das Training im Sommer
Tipps vom Profi
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Endlich kommt der Sommer. Sonne pur und warme Temperaturen locken viele Menschen nach draußen, um das Gute-Laune-Wetter zu genießen. Wer seine Figur fit für den Strand machen und gleichzeitig seine Ausdauer trainieren möchte, findet im Lauf-Training die ideale sportliche Betätigung. Um dem eigenen Körper bei heißem Wetter nicht zu schaden und die Freude am Sport nicht zu verlieren, gibt es einige Dinge zu beachten.

 

1. Viel Flüssigkeit aufnehmen

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Foto: ©Tchibo.

Damit der Körper nicht dehydriert, sollte der Läufer stets genügend Flüssigkeit in Form von Wasser ohne Kohlensäure, ungesüßtem Tee oder isotonischen Getränken zu sich nehmen. Ausreichend Flüssigkeit sollte bereits vor dem Lauf aufgenommen werden, um den Körper optimal auf das Training vorzubereiten. Bei Läufen in der Hitze des Sommers, die länger als eine Stunde dauern, ist das regelmäßige Trinken auch während des Trainings notwendig.

 

2. Funktionskleidung tragen

Um den Körper beim Laufen vor Überhitzung zu schützen und trotz des Schwitzens ein angenehmes Hautgefühl zu erhalten, wird Funktionskleidung benötigt, die auf die Bedürfnisse der Sportart abgestimmt ist. Sie sollte atmungsaktiv, sowie feuchtigkeitsregulierend sein und locker am Körper sitzen, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Baumwollstoffe sind zu vermeiden, da sie durch das Aufsaugen und Festhalten von Feuchtigkeit die Luftzirkulation verhindern. Effektive Funktionskleidung besteht aus feuchtigkeitstransportierender Kunstfaser. Dabei handelt es sich um Polyester und Polyamid. Besonders empfehlenswert ist Sportkleidung mit der DryActive Plus Technologie, denn die spezielle Faser dieser Kleidung sorgt für ein trockenes Hautklima, indem sie Feuchtigkeit aufnimmt und direkt zur Textilaußenseite ableitet, wo sie verdunstet.

 

3. Den optimalen Zeitpunkt nutzen

Das Lauf-Training sollte möglichst in den kühleren Morgen- oder Abendstunden stattfinden, sowie direkt nach einem erfrischenden Regenschauer. Die Mittagssonne ist zu vermeiden, weil die Sonne dann direkt senkrecht auf den Körper trifft und so die stärkste Wirkung hat.

 

4. Sonnenschutz verwenden

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Foto: ©pixabay

Insbesondere Gesicht, Arme und Beine sind den Sonnenstrahlen beim Laufen über einen längeren Zeitraum ausgesetzt. Deshalb sollte je nach Hauttyp eine Sonnencreme oder ein Sonnenspray mit Lichtschutzfaktor 30, 50 oder 50+ verwendet werden. Wasserfeste Produkte verhindern, dass der Schutz einfach mit dem Schweiß weggewischt wird. Die Sonnencreme sollte mindestens 15 Minuten vor dem Laufen aufgetragen werden, sodass Sie ihre optimale Wirkung während dem Training entfalten kann. Eine Sonnenbrille schützt die Augen vor UV-Strahlen und auch an eine Kopfbedeckung ist zu denken. Hierbei sollte es sich um eine leichte Variante mit Schirm handeln, damit der Läufer nicht ins Schwitzen gerät. Sehr praktisch ist auch ein dünnes Tuch, welches schützend um den Kopf gebunden wird.

 

5. Dauer des Trainings anpassen

Das Training sollte den Wetterverhältnissen angepasst werden. An sehr heißen Tagen benötigt der Körper kürzere und langsamere Trainings-Einheiten. Um nicht so schnell ins Schwitzen zu geraten, hilft eine kalte Dusche direkt vor dem Training, da sie die Körpertemperatur etwas senkt.

 

6. Die richtige Laufstrecke wählen

Der Asphalt einer Straße erhitzt sich bei Sonneneinstrahlung und gibt die Wärme an den Läufer ab. Somit ist es ratsam auf Waldwegen zu laufen. Zusätzlich spenden vorhandene Bäume Schatten.

 

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Foto: ©pixabay

7. Auf Signale des Körpers achten

Wenn der Kreislauf schwächer wird, Kopfschmerzen auftreten, der Durst unerträglich wird oder die Augen stark tränen, sind das ernstzunehmende Warnsignale des Körpers. Diese sollten unbedingt beachtet werden. Der Körper leidet dann zu stark unter der Hitze und verfügt über zu wenig Flüssigkeit. Eine Pause ist dringend anzuraten, damit der Körper sich erholen kann.

Unter Beachtung der genannten Grundregeln für das Lauf-Training im Sommer steht dem Vergnügen beim Workout auch bei hohen Temperaturen nichts entgegen. Der Körper wird mit ausreichend Flüssigkeit versorgt, vor Sonne geschützt und behält dank der optimalen Funktionskleidung stets ein angenehmes Körpergefühl.


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Tchibo.

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